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Informationen für die Bauwirtschaft - Einladung

Die Bundeswehr investiert im Land auch weiterhin in Millionenhöhe

Wenn Sie bei Google-Maps nach „Schnöggersburg“ fahnden, wird Ihnen eine schöne hellgrüne Karte oder ein Satellitenbild gezeigt, in der dann als Marker steht: GÜZ „Stadt Schnöggersburg“. GÜZ steht für das Gefechtsübungszentrum der Bundeswehr in der Colbitz–Letzlinger-Heide und mittendrin liegt also Schnöggersburg.

Wobei; eine richtige Stadt ist es nicht, wohl finden sich aber einige für manche Städte weltweit charakteristischen Merkmale wieder. Es gibt Häuser, Straßen, ein unterirdisches Kanalsystem, einen Fluss, einen kleinen Autobahnabschnitt, ja sogar ein Stück U-Bahntunnel. Es gibt ein Stadtzentrum mit einer sogenannten Altstadt und einer Neustadt, Industrieanlagen und Bauernhöfe mit darstellendem Charakter. Die Konflikte in der Welt unterstreichen immer mehr das Erfordernis einer solchen Ausbildungsstätte.

Fakt ist; von selbst ist Schnöggersburg mitten in der Colbitz-Letzlinger-Heide nicht entstanden. Die Übungsstadt wurde in den letzten Jahren von Planungsbüros und vielen Bau-Unternehmen auch aus Sachsen-Anhalt geplant und gebaut.
Und spätestens jetzt ist klar: Die Bundeswehr ist ein verlässlicher und interessanter Auftraggeber für Planungsbüros und Bauunternehmen in Sachsen-Anhalt!
Nicht nur jetzt sondern auch zukünftig. Denn die Bundeswehr wächst wieder. Sie hat sich einem Attraktivitätsprogramm verschrieben, was ein weiteres Bauvolumen in Millionenhöhe erwarten lässt. Neben der geplanten Errichtung von Unterkunftsgebäuden z.B. in Letzlingen, Burg und Altengrabow werden Investitionen für die Erweiterung von technischen Bereichen unter anderem in Burg und Weißenfels sowie Ausbildungsanlagen auf den anderen großen Truppenübungsplätzen auf den Weg gebracht. Somit sollen, wie bereits seit Jahren, einheimische Büros und Betriebe von den zukünftigen Investitionen profitieren.

Was gemeinhin als „Bauen für die Bundeswehr“ bezeichnet wird, ist weitreichender und komplexer zu sehen. „Dahinter“ stehen – wenn es um Bau-Aufträge geht – neben dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die Bundeswehrdienstleistungszentren in Burg und Weißenfels auch das sachsen-anhaltische Ministerium der Finanzen mit seiner „nachgeordneten“ Behörde, dem Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalts (kurz: BLSA, auch gut bekannt als Landeshochbaubetrieb).
 
Seit Jahren baut so Sachsen-Anhalt für die Bundeswehr, fachlich heißt das „in Organleihe“. Vor wenigen Monaten wurde die notwendige Vereinbarung zwischen dem Bund und dem Land verlängert, darin sind zum Beispiel die Rahmenbedingungen oder auch die Abrechnungsmodalitäten für die Bauvorhaben des Bundes im Land Sachsen-Anhalt fixiert. Neben Planungsbüros können auch Baubetriebe unseres Bundeslandes davon profitieren – egal ob große oder kleine.

Neubau Unterkunftsgebäude Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne in Blankenburg

Östlich auf der Liegenschaft der Feldwebel-Anton-Schmid-Kaserne in Blankenburg wurde das Unterkunftsgebäude als 2-geschossiger nicht unterkellerter Massivbau mit Flachdach errichtet. Die Gestaltung des Gebäudes passt sich durch seine einfache Gliederung gut in den Gebäudebestand ein und nimmt gleichzeitig dessen Farbgebung auf. Das Unterkunftsgebäude wurde innerhalb eines Pilotprojektes unter Verwendung einer modularen Bauweise errichtet.