Sanierung des Landesamtes für Umweltschutz in Halle
- Auftraggeber:
Ministerium der Finanzen
LSA, vertreten durch den
Landesbetrieb BLSA,
Technisches Büro Halle - Anschrift:
Reideburger Straße 47
06116 Halle - Nutzer:
Landesamt für
Umweltschutz - Architekten:
Kirchner + Przyborowski,
Magdeburg - Bauzeit:
2015 bis 2019 - Gesamtkosten:
14.456.880 Euro - Hauptnutzfläche:
5.573 Quadratmeter
Der in den 1950er Jahren als großzügige Dreiflügelanlage errichtete Gebäudekomplex diente ehemals als Kaserne der Transportpolizei.
Der Bereich besteht aus den Häusern A, B, C, dem Haus D, einem Garagenkomplex Haus E, Nebengelassen sowie einer eingefriedeten Außenanlage und steht unter Denkmalschutz.
Das Landesamt für Umweltschutz wurde mit seiner Gründung im Jahr 1991 hier untergebracht. Bereits zum Zeitpunkt der Übernahme wiesen die Gebäude einen mangelhaften baulichen Zustand auf und waren in hohem Maße sanierungsbedürftig.
Ziel der Baumaßnahme ist die grundhafte energetische und denkmalgerechte Sanierung des Gesamtkomplexes einschließlich der Freianlagen. Nicht zuletzt sollen damit die Arbeitsbedingungen der 170 Bediensteten verbessert werden.
Zugleich gilt es, die Vorbildwirkung der Behörde in puncto Klimaschutz im öffentlichen Bereich zu erhöhen.
Dabei werden die desolaten Nebengebäude abgerissen. Vorhandene Bäume, Anpflanzungen und Wiesenbereiche sollen weitestgehend erhalten werden. Es erfolgt ein Rückbau des sehr hohen Anteils an befestigten Flächen. Nach einem Gesamtkonzept werden Verkehrswege, Innenhöfe sowie Plätze und neue Grünflächen angelegt.






